Zurück

Datenschutzerklärung

Stand: 7. Oktober 2026

Kurz vorweg: Dieser Dienst wirbt nicht und nutzt keine Analysedienste. Er speichert, was du selbst einträgst (Playlists, Favoriten), was für Anmeldung, Weiterschauen, Abrechnung und Sicherheit nötig ist — und ein Protokoll, wer wann was geschaut oder heruntergeladen hat. Weitergegeben wird nur, was zum Abspielen technisch nötig ist (siehe unten). Einen Film, den du zum Mitnehmen herunterlädst, löscht der Server, sobald dein Gerät ihn abgeholt hat, sonst spätestens 24 Stunden, nachdem er fertig vorbereitet ist; eine nächtliche Sicherung des ganzen Servers kann ihn bis zu etwa zwei Monate enthalten. Auf deinem Gerät löschst du ihn selbst, spätestens beim ersten Öffnen der App nach 30 Tagen tut es die App (mehr dazu unten).

Verantwortlich

IP Network Service GmbH · Haldenstrasse 5 · 6340 Baar · Schweiz · info@ipns.ch

Welche Daten auf dem Server liegen

Wie lange

Das Zugriffsprotokoll in der Datenbank wird nach 90 Tagen automatisch gelöscht. Daneben schreibt der Server ein Betriebsprotokoll mit Zeitpunkt, IP-Adresse und aufgerufener Adresse. Passwörter der App-Zugänge, Zugangsdaten des Anbieters in den üblichen Formen, Gerätekennungen und Suchbegriffe werden vor dem Schreiben unkenntlich gemacht; Abspiel- und Bildadressen stehen nur gekürzt darin. Vom Herunterladen stehen darin nur Zahlen (etwa Größe und Dauer) und eine zufällige Auftragsnummer, weder Titel noch Name; die Aufrufe dazu stehen wie alle mit IP-Adresse darin, in ihrer Adresse steht nur diese Nummer. Das Abholen der Datei und das Nachsehen, wie weit ein Auftrag ist, stehen nicht Abruf für Abruf darin. Zugangsdaten in ungewöhnlichen Formen einer M3U-Adresse können in seltenen Fehlermeldungen stehen bleiben. An der Nummer in der Adresse lässt sich aber ablesen, welcher Titel der eigenen Mediathek und welche Serie oder welcher Sender einer Playlist geöffnet wurde. Meldet dein Browser einen Verstoß gegen die Sicherheitsregeln dieser Seiten (siehe unten), steht auch das im Betriebsprotokoll: die betroffene Seite, die verletzte Regel, der Servername der beanstandeten Quelle, die gekürzte Browserkennung und die IP-Adresse. Ruft die App eine vom Betreiber beendete Wiedergabe weiter ab, steht statt jedes Abrufs höchstens einmal je Minute eine Zeile mit der Nummer des Zugangs, dem Abrufweg und der Zahl der abgewiesenen Abrufe darin — ohne IP-Adresse. Das Betriebsprotokoll wird wöchentlich gewechselt und nach zwölf Wochen gelöscht. Vor dem Server steht für die öffentliche Adresse ein eigener Weiterleitungsdienst (Reverse Proxy). Er schreibt jeden Aufruf mit Zeitpunkt, aufgerufener Adresse (bei einer Suche samt Suchbegriff), IP-Adresse, Browserkennung und der Seite, von der der Aufruf kam, in ein eigenes Protokoll, das wöchentlich gewechselt und nach etwa fünf Wochen gelöscht wird. Bei Störungen schreibt er zusätzlich ein Fehlerprotokoll mit der aufgerufenen Adresse und der IP-Adresse, das bis zu elf Wochen aufbewahrt wird. Die Fernseher-App schickt Benutzername und Passwort in der Adresse mit — wird sie über die öffentliche Adresse genutzt, stehen beide auch dort. Auch dieser Dienst wird nachts gesichert (siehe unten). Dateien zum Herunterladen löscht der Server, sobald dein Gerät sie abgeholt hat, spätestens 24 Stunden nach dem Fertigstellen. Anmeldungen enden 30 Tage nach der letzten Nutzung, spätestens nach einem halben Jahr; der Eintrag dazu wird zwei Wochen später gelöscht. Zugang, Playlists und Wiedergabestände bleiben, solange dein Konto besteht, Passkeys ebenso, bis sie entfernt werden.

Die Datenbank wird jede Nacht auf dem Server gesichert; diese Sicherungen werden 14 Tage aufbewahrt. Vor einem Update wird sie zusätzlich von Hand gesichert. Diese Kopien löscht der Betreiber von Hand, eine feste Frist gibt es dafür noch nicht. Außerdem wird jede Nacht der ganze Server gesichert — mit Datenbank, Protokollen, den Kopien der Playlists und den Dateien zum Herunterladen, die in diesem Moment gerade auf dem Server liegen — und zwar auf ein separates Speichergerät (NAS). Aufbewahrt werden die Sicherungen der letzten sieben Tage, zwei wöchentliche und eine monatliche. Eine solche Sicherung ist also höchstens etwa zwei Monate alt.

Was nur in deinem Browser bleibt

Einiges wird gar nicht erst an den Server geschickt, sondern liegt allein auf dem Gerät, an dem du gerade sitzt:

Bildqualität, Tonsprache und Untertitel-Sprache schickt die App beim Start einer Umwandlung oder eines Downloads trotzdem an den Server mit. Er nutzt sie nur für diese eine Wiedergabe oder diesen einen Download und schreibt die gewählte Sprache weder in die Datenbank noch ins Protokoll.

Das ist Absicht: Im Auto schaust du andere Sender und leiser als zu Hause, und beides soll sich nicht gegenseitig überschreiben. Es gibt keine Cookies — weder für Werbung noch zum Zählen. Wer die Browserdaten dieser Seite löscht, ist all das los und wieder abgemeldet; ob das auch die geladenen Filme der App auf dem Home-Bildschirm entfernt, bestimmt dein Gerät — sicher geht es in der App unter „Meine Downloads“.

Ein Passkey gehört nicht dazu: Ihn bewahrt dein Gerät bei seinen Passwörtern auf, zusammen mit dem Namen dieses Dienstes, deinem Benutzernamen und deinem Anzeigenamen, damit es dir den richtigen anbieten kann. Er bleibt, wenn du die Browserdaten löschst. Unter „Konto“ in der App entfernst du ihn auf dem Server — danach meldet er dich nicht mehr an. Auf deinem Gerät und im Schlüsselbund bleibt er, bis du ihn in den Passwort-Einstellungen deines Geräts löschst.

Filme zum Mitnehmen

Herunterladen geht nur in der App auf dem Home-Bildschirm. Einen geladenen Film legt sie in dem Speicher ab, den dein Gerät dieser App gibt. Welche Filme dort liegen, ob und wie weit du sie angesehen hast und wann du sie löschst, schickt die App nicht an den Server; sie meldet nur, dass eine Datei vollständig angekommen ist, damit der Server seine Kopie löscht. Wir verschlüsseln die Filme nicht zusätzlich; geschützt sind sie wie alles andere durch die Sperre deines Geräts. Wer die App auf diesem Gerät öffnet, sieht, welche Filme darauf liegen, und kann sie abspielen.

Wann du einen Film löschst, entscheidest du selbst (in der App unter „Meine Downloads“). Das geht immer, auch wenn du abgemeldet bist oder Downloads für dich abgeschaltet sind. Spätestens 30 Tage nach dem Herunterladen löscht die App ihn selbst — beim nächsten Öffnen als Erstes. Im Hintergrund kann sie nichts löschen: Ist die App geschlossen, bleibt der Film bis zum nächsten Öffnen. Drei Tage vorher weist sie dich beim Öffnen darauf hin. Verlängern lässt sich die Frist nicht. Wie viel Platz die App dafür bekommt, bestimmt dein Gerät (beim iPhone bis zu etwa 60 % seines Speichers); wird er knapp, kann es Filme auch von sich aus früher entfernen.

Meldest du dich in der App ab, fragt sie, ob die geladenen Filme auf diesem Gerät gelöscht werden sollen. Endet deine Anmeldung auf andere Weise — etwa nach einem Passwortwechsel oder in der Verwaltung —, schaltet der Betreiber Downloads für dich ab oder wird dein Zugang gelöscht, bleiben sie auf dem Gerät, bis du sie löschst oder die App sie nach den 30 Tagen löscht. Aus der Ferne löscht unser Server auf deinem Gerät keinen fertig geladenen Film; bricht er einen Download ab oder endet deine Anmeldung vorher, räumt die App nur den halb geladenen Teil weg. Nur wenn der Betreiber „Filme zum Mitnehmen“ ganz abschafft, löscht die App die geladenen Filme beim nächsten Öffnen mit Internet — ohne diese Funktion könnte sie sie weder zeigen noch nach 30 Tagen löschen. Das gilt auch, wenn er dafür zu einer früheren Fassung ohne diese Funktion zurückkehrt; die Liste mit den Titeln bleibt dann als Text im Speicher der App, bis die Websitedaten gelöscht werden. Ob dein Gerät die Filme in seine eigene Sicherung aufnimmt (etwa ein iCloud-Backup), bestimmt dein Gerät; unser Server ist daran nicht beteiligt.

Benachrichtigung „fertig vorbereitet“. Schaltest du sie in „Meine Downloads“ ein, meldet sich dein Gerät, sobald unser Server einen Download für dich fertig vorbereitet hat. Dafür speichert unser Server die Benachrichtigungs-Adresse, die dein Gerät ihm gibt. Sie gehört zum Benachrichtigungsdienst des Herstellers (beim iPhone Apple) und enthält weder deinen Namen noch einen Filmtitel. Die Nachricht, die unser Server dorthin schickt, ist leer: Apple erfährt nur, dass es für dieses Gerät etwas Neues gibt, nicht was. Den Text zeigt die App selbst. Die Adresse löscht unser Server, sobald du die Benachrichtigung ausschaltest, dich auf diesem Gerät abmeldest oder der Dienst sie als ungültig meldet, und spätestens eine Viertelstunde, nachdem Downloads für dich abgeschaltet wurden oder dein Zugang gelöscht wurde. Im Betriebsprotokoll steht nur, wie viele Nachrichten verschickt wurden.

Wer sonst noch etwas sieht

Der Anbieter deiner Playlist. Wenn ein Video läuft, muss dessen Server angesprochen werden — daran führt kein Weg vorbei. Das übernimmt unser Server: Er holt das Video beim Anbieter und reicht es an dein Gerät weiter, egal ob du die Seite über die öffentliche Adresse oder im Heimnetz aufrufst. Der Anbieter sieht dabei die IP-Adresse unseres Servers, nicht deine, und auch nicht, mit welchem Gerät oder Browser du schaust. Beim Herunterladen ist es genauso: Den Film holt unser Server beim Anbieter, dein Gerät holt ihn danach nur bei unserem Server ab. Beim Abspielen bekommt dein Gerät die Zugangsdaten des Anbieters nicht zu sehen. In der Playlist-Verwaltung siehst du bei einer Xtream-Playlist die Serveradresse und den Benutzernamen, die du selbst eingetragen hast, bei einer M3U-Playlist nur den Servernamen (bei einem gesetzten PIN erst nach dessen Eingabe).

Titel der eigenen Mediathek holt unser Server ebenfalls an der Quelle ab und reicht sie weiter, im Browser wie in der Fernseher-App. Die Quelle sieht dabei die IP-Adresse unseres Servers und die Kennung, die dein Browser oder die App selbst mitschickt, aber nicht deine IP-Adresse. Ist ein Titel auf direkte Weiterleitung gestellt, holt dein Gerät das Video selbst an der Quelle ab; dann sieht sie die IP-Adresse deines Internetanschlusses.

Was der Anbieter mit diesen Angaben macht, steht in seiner Datenschutzerklärung, nicht in unserer.

Dein Schlüsselbund. Nutzt du den iCloud-Schlüsselbund oder einen anderen Passwort-Dienst, überträgt dein Gerät einen Passkey dorthin, damit er auf deinen anderen Geräten ankommt. Unser Server ist daran nicht beteiligt; es gelten die Regeln dieses Dienstes.

Die Bildserver für Plakate und Senderlogos. Bilder, die ihr Server verschlüsselt (HTTPS) anbietet, meist von TMDB (image.tmdb.org), lädt dein Gerät direkt dort. Diese Server sehen dabei die IP-Adresse deines Geräts, erfahren aber nicht, von welcher Seite die Anfrage kommt. Bilder, die es nur unverschlüsselt (HTTP) gibt, etwa von Bildservern des Anbieters, holt unser Server und reicht sie weiter; der Bildserver sieht dann nur die IP-Adresse unseres Servers. Welches Bild du dir angesehen hast, steht nicht lesbar in unserem Protokoll. Plakate von Filmen, die schon vor dem 24. September 2026 unter „Weiterschauen“ standen, fragt dein Gerät unter Umständen noch direkt beim Bildserver an — bis der Film wieder in einer Liste angezeigt wird (bei Folgen: bis die Serie geöffnet wird) oder aus „Weiterschauen“ verschwindet. Der Bildserver sieht dabei die IP-Adresse deines Geräts. Die Fernseher-App lädt ihre Bilder selbst, direkt an der Quelle.

Für das Verschlüsselungszertifikat der Adresse wird Let's Encrypt genutzt. Darüber hinaus nichts: keine Analysedienste, keine Werbenetze, keine Schriften und keine Skripte von fremden Servern — die Programmteile der Seite kommen alle vom eigenen Server. Dein Browser bekommt dazu Sicherheitsregeln mitgeliefert und meldet dem Server, wenn auf einer dieser Seiten etwas dagegen verstößt. Zurzeit wird dabei nur gemeldet, nicht gesperrt.

Wo das läuft

Anwendung und Datenbank stehen auf eigener Infrastruktur in Deutschland. Über die öffentliche Adresse ist die Verbindung zwischen deinem Gerät und unserem Server verschlüsselt (TLS/HTTPS); ein Aufruf ohne Verschlüsselung wird dorthin umgeleitet. Dein Browser merkt sich außerdem für eine gewisse Zeit, diese Adresse nur noch verschlüsselt aufzurufen. Im Heimnetz und über das VPN ist der Server außerdem unter seiner internen Adresse erreichbar. Dieser Weg ist nicht per HTTPS verschlüsselt; er bleibt im eigenen Netz, und über das VPN verschlüsselt ihn das VPN selbst. Zwischen unserem Server und dem Anbieter ist die Verbindung in der Regel unverschlüsselt, weil der Anbieter Videos und viele Bilder nur so ausliefert. Der Betrieb ist nicht in eine Cloud ausgelagert, und es gibt keinen Dienstleister, der mitliest.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Datenübertragbarkeit deiner Daten (gemäß DSGVO bzw. Schweizer DSG). Playlists, Favoriten und Wiedergabestände kannst du jederzeit selbst in der App entfernen, ebenso deine Anmeldungen auf anderen Geräten, deine Passkeys und heruntergeladene Filme. Für die Löschung deines Zugangs genügt eine Nachricht an info@ipns.ch. Dann werden dein Zugang, deine Playlists samt der Kopie ihres Inhaltsverzeichnisses, deine Wiedergabestände, Favoriten, Geräte, Anmeldungen und Passkeys gelöscht; den Passkey auf deinem Gerät löschst du dort selbst. Auch der Vermerk, ob du Filme herunterladen darfst, ist dann weg, und laufende Aufträge zum Herunterladen samt ihren Dateien auf dem Server löscht der Server sofort mit; Filme, die schon auf deinem Gerät liegen, löschst du dort in der App — spätestens beim ersten Öffnen nach 30 Tagen tut es die App selbst. Was schon im Zugriffsprotokoll steht, bleibt dort mit deinem Benutzernamen, bis es nach 90 Tagen gelöscht wird. Im Betriebsprotokoll bleiben Einträge bis zu zwölf Wochen, in den Sicherungen bis zu deren Löschung (siehe oben).

IBO Player Impressum App Startseite